Java - Framework   Frame4J
Albrecht Weinert

Labor für Medien und verteilte Anwendungen
MEVA-Lab


go to Frame4J @ AI2T (gast/gast) Frame4J installieren
Die Installation von Frame4J ist wirklich einfach.

Grundsätzlich genügt es, die Datei frame4j.jar als sogenannte "installed extension" zum Java development kit (JDK) oder zum runtime environment (JRE) hinzu zufügen. Dies geschieht durch download dieser Datei in ein Verzeichnis wie etwa
  C:\util\jdk\jre\lib\ext\ (Windows)
beziehungsweise wie
  /usr/lib/jvm/jdk/jre/lib/ext/ (Linux *).

Damit hat man praktisch alle Tools und Bibliotheken (auch unter Eclipse, wenn es das betreffende JDK nutzt). Was in dieser minimalen Variante fehlt, sind die javaDoc Dokumentation sowie die Extras für (serielle) Schnittstellen, pdf, mail und dergleichen.
Hinweis: Hierzu ist allerdings anzumerken, dass Java 8 das 20 Jahre lang bewährten (und immer noch propagierten) deployment via installed extensions 2015 abkündigte und dass Java 9 es 2017 abschaffen wird.

Alles auf einmal
Der einfachste Weg, um alles zusammen zu bekommen ist
  1. download der neusten Version der Datei erg.zip — (sie enthält frame4j.jar)
  2. Wechseln in das JDK-Verzeichnis; das ist sinnvollerweise etwas wie
      C:\programme\jdk\ (bei Windows)
    beziehungsweise
      /usr/lib/jvm/jdk/ (bei Linux *).
  3. Dort Auspacken von erg.zip mit dem Kommando
      sudo ./bin/jar xfv whereYouDownloadedIt/erg.zip

Das war Alles für Windows — und fast auch schon für Linux.

Linux Besonderheiten
Die JDK-Installation kann natürlich wo anders liegen und die Suche ist nicht einfach. Das "java" in einem Verzeichnis des Linux Suchpfads $PATH ist fast nie das Programm sondern nur der Beginn einer oft vielstufigen Link-Kette, die in der hier interessierenden JDK-Installation endet. Heutzutage ist das oft auch etwas wie
    /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/ oder
    /usr/share/doc/openjdk-6-jre-headless/ .
Seit Oracle's Sonnenuntergang wird i.A. das open JDK und JRE ausgeliefert. Wenn man aus teilweise gegebenen Gründen auch Oracle Java installiert, hat man vier oder mehr Stellen, die man für Erweiterungen etc. konsistent handhaben muss. Im übrigen funktioniert das Link-Gestrüpp im Grundzustand meist nur für javac und java und vergisst alle übrigen JDK tools.

Wenn man auch die serielle Kommunikation unter Linux haben möchte (nur dann), muss man zusätzlich noch ein paar Dateien herum schieben:
Natürlich darf man ../bib/bsDoesItNative.dll löschen — der Linux-Ersatz dafür sind libLinuxSerialParallel.so und javax.comm.properties (von SUN's commAPI oder vom Frame4J-Repository). Diese Dateien gehören in Verzeichnisse wie /usr/lib/ beziehungsweise /usr/lib/jvm/jdk/jre/lib/.

Lesen Sie hierzu evtl. auch Ubuntu in a VirtualBox.

Der minimale Test
Falls
  1. Ihr JDK richtig installiert ist,
  2. die Umgebungs-/Systemvariable path auch auf jdk/bin (unter Linux und Windows!) zeigt und
  3. Sie Frame4J completely (from erg.zip) wie beschrieben korrekt installiert haben
muss Folgendes von jedem beliebigen Verzeichnis aus einer shell / Kommandozeile heraus funktionieren:
  •   java AskAlert
  •   java ShowProps
  •   java ShowPorts
Das erste öffnet ein Fenster, das u.A. etwas über Ihre installierte Frame4J-Version mitteilt.
Das zweite Kommando zeigt alle Systemeigenschaften (system properties) an, die für die Java-Umgebung sichtbar sind und
das dritte listet die (seriellen und evtl. auch parallelen) Schnittstellen des Computers auf, die für Java-Anwendungen verfügbar sind.

Wenn das geht, möchten Sie vermutlich die anderen Tools kennenlernen.
Jedes Frame4J basierte Werkzeug kann einen Hilfetext ausgeben, und zwar so:
  java ToolName -?
oder
  java ToolName -help

Die Hilfetexte gibt es (mindestens) in Englisch und Deutsch. Die Auswahl wird durch die Sprache der Plattform bestimmt oder mit den Optionsparametern -de beziehungsweise -en.
        Have fun.
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