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applications  tools  frameworks — 100% Java
Albrecht Weinert

Labor für Medien und verteilte Anwendungen
MEVA-Lab
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ISBN 3-446-21567-0 -> Infos Java is MEVA-Lab's "strategic language".

Seit ihrem Erscheinen vor nun mehr als 16 Jahren hatte Java einen durchschlagenden Erfolg bei industriellen und Geschäfts- (Web, Server-) Anwendungen.
Als OO (objektorientierte) Sprache ist Java seitdem einfach die erste Wahl. Ungeachtet aller notwendiger Komplexität von OO, multi-threading, memory model etc. macht die semantische und syntaktische Stringenz Java auch zu einer ausgezeichneten ersten Programmiersprache für die Lehre. In diesem Sinne wurde sie von Prof. Dr.‑Ing. Albrecht Weinert 1997 an der Fachhochschule (nun Hochschule) Bochum eingeführt.
Auch der mit der Übernahme durch Oracle einhergegangene Vertrauensverlust kann dem Erfolg von Java bisher nicht all zuviel anhaben.

In A. Weinerts MEVA-Lab wurden über die Jahre viele Java Anwendungen und Bibliotheken erstellt. Diese Arbeit wurde überwiegend im Rahmen eines leistungsfähigen Frameworks Frame4J (bzw. seines bewährten Vorgängers aWeinertBib) getan. Einige Anwendungen — einschließlich industrieller Automatisierung mit Java, auch ausländischer Anwender — liefen und laufen jahrelang (7T24h) ununterbrochen und problemlos.

go to Frame4J @ AI2T (gast/gast)
Frame4J ist seit September 2008 ein open source Projekt. Die meisten Anwendungen und Tools wurden inzwischen nach Frame4J portiert. (Verwenden Sie den Vorgänger aweinertbib möglichst nicht mehr.)

[ documentation | sources (rev...) | binaries, resources | install | tools ]

Die Programme, die die Erstellung von Java-Software und von Web-Bereichen unterstützen, finden sie dort auch
  • MakeIndex um Dateilisten in html oder xml Dateien zu generieren oder aufzudaten, bei Bildern optional auch mit erzeugten Vorabbildchen (generated thumb nails),
  • FuR um (Text-) Bausteine zusammen zufügen,
  • CVSkeys für einen ästhetischen und problemfreien Export aus den Versionskontrollsystemen CVS und SVN,
und manches Andere mehr. Wenn Sie (Java und) Frame4J installieren, haben Sie das Alles — und noch viel mehr.

Einige Hinweise
Dieser Beitrag wurde von Anja Skrba ins Serbokroatische übersetzt.
1.) Zur Groß-/Kleinschreibung von Dateien
Groß- / Kleinschreibung spielt bei Java eine Rolle. Klassen- und Paketnamen müssen sich hierbei exakt in Unterverzeichnis- und vor allem in Dateinamen (.java & .class) spiegeln. G/K-Schreibung von Dateinamen macht im Internet gelegentlich immer noch Probleme. Deswegen werden selten einzelne Quell- und Klassendateien angeboten. Alternativen sind Zugriffe auch die Versionsverwaltungen / repositories (SVN) oder die Bereitstellung von entsprechenden Archiven (.zip bzw. .jar).

2.) Zu .jar und .zip
Bezüglich ihrer Archiv- und Kompressionsfunktion sind .jar und .zip gleich. SUN übernahm einfach die "Weltnorm" .zip unverändert in .jar. (Oh wenn doch alle so handeln würden!) SUN ergänzte lediglich die Semantik; sprich die Bedeutung von bestimmten Verzeichnissen und Dateien für das Java-Laufzeitsystem.
Manche Browser wollen .jar nicht laden. Verwenden Sie in solchen Fällen "Save as" (i.A. rechte Maus).
Nach Installation des Framework Frame4J können Sie alle Dateien uneingeschränkt (auch .class z.B.) mit dem Tool UCopy holen.

3.) Zu den Java - Voraussetzungen (JDK, JRE)
Fast alle heute angebotene Java-Software setzt mindestens "Java 2", also JRE / JDK1.4.x oder höher, voraus. Da heute gar nichts mehr gegen die Verwendung von JDK1.6.0_13 (Java6) oder neuer spricht, wird bei Manchem hier auch kein Aufwand mehr für Rückwärtskompatibilität getrieben — dies kann inzwischen einfach als Verschwendung angesehen werden. Frame4J braucht Java6.

4.) Zur Installation des Frameworks
Wenn Sie Frame4J nutzen wollen, können Sie das Archiv frame4j.jar ganz einfach im jeweiligen jre-Verzeichnis lib\ext\ als sogenannte "installed extension" platzieren.
Am einfachsten ist es aber, wenn Sie die aktuelle Datei erg.zip in das Grundverzeichnis Ihrer JDK-Installation entpacken. Dann bekommen Sie das neueste Framework, mit Dokumentation und allen benötigten Voraussetzungen, wie CommAPI, javaMail, JMX, GWT, Servlets, iText, Saxon etc. pp in einem Arbeitsgang.

5.) Tools
Die erwähnten Java-Anwendungen (auch Framework-basierte) werden mit dem entsprechenden Archiv (gemäß Hinweis 4 und 3) mit installiert. Als installed extension sind sie dann einfach da.

6.) Zu XML
Seit JDK / JRE 1.4.x ist die XML-Unterstützung in der Java-Grundinstallation enthalten. Ab dieser Versionen müssen Sie im Prinzip weder Xalan noch Xerces nachinstallieren. Eine Ausnahme bildet XSLT 2.0, das man beispielsweise als Saxon 9 nachinstallieren muss. Bei Java6, dessen Verwendung aus vielerlei Gründen dringend empfohlen wird, müssen Sie hierfür nichts mehr tun.
Weitere Tipps und Hinweise finden Sie bei den Java-Tipps im Dokumentenverzeichnis des  MEVA-Lab und natürlich in modernen Lehr- und Fachbüchern.
Anfänger mögen immer noch das (2001) Lehrbuch, "Java für Ingenieure" nützlich finden.
Copyright   ©   2008  Albrecht Weinert
Stand: 4.11.2014 (V.393)       A. Weinert,   E-Mail (webmaster)